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| Museums-Newsletter 2026/2 |
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Nur noch bis 31. Mai: „Imants Tillers – Wildes
Paradies“ im Museum im Schafstall erleben |
 „Fierce paradise“ (wildes
Paradies) Imants Tillers, 2021
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| Eine faszinierende Ausstellung
über den künstlerischen Dialog zwischen westlicher Gegenwartskunst und
Aboriginal Traditionen – eindrucksvoll, vielschichtig und nur für
kurze Zeit erlebbar. |
Imants Tillers – Wildes Paradies. Gespräche mit
Aboriginal Kunst. |
Imants Tillers ist einer der
führenden zeitgenössischen Künstler Australiens. Er wurde in einer
lettischen Emigrantenfamilie in Sydney geboren und erwarb einen
Bachelor-Abschluss in Architektur an der University of Sydney (1972). Sein
Interesse an zeitgenössischer Kunst entstand während seiner Studienzeit,
als er sich als Freiwilliger am Projekt „Wrapped Coast“ von
Christo und Jeanne-Claude beteiligte, bei dem die Bucht von Little Bay in
Sydney verhüllt wurde (1969). Imants Tillers wird als
„nachdenklich“ anregender Künstler bezeichnet und sein Stil
gilt als Quintessenz des Postmodernismus. Die Kunst von Tillers ist
intellektuell und beinhaltet Bezüge zu Weltkulturen, der Geschichte der
westlichen Kunst, der europäischen Literatur und Philosophie des 20.
Jahrhunderts sowie der indigenen australischen Kultur. Imants hat für
seine Werke immer Themen gewählt, die zu bedeutungsvollen Diskussionen
anregen würden. Im Jahr 1981 begann Imants Tillers, kleine rechteckige
Kartons, die mit Leinwand überzogen waren, für seine Gemälde zu
verwenden, die oft zu Werken von beeindruckender Größe kombiniert werden.
Diese „Canvasboards“ sind zu einem charakteristischen Merkmal
und konzeptionellen Lösungsansatz der Arbeit des Künstlers geworden.
Tillers hat sich für die Aneignungsmethode entschieden – seine
Gemälde beinhalten Bilder, die in Werken anderer Künstler zu finden sind.
Durch das Zitieren und die Verwendung vieler solcher Bilder in einem
einzigen Werk wird die Welt als ein System von miteinander verbundenen
Ereignissen enthüllt. Text ist auch ein stets präsenter Bestandteil von
Tillers? Oeuvre – Sätze, die von Werken von Philosophen,
Schriftstellern, Dichtern und Denkern stammen und die, wie konzeptuelle
Erzählungen, von einem Gemälde zum anderen übertragen werden. Im
Mittelpunkt der „großen Fragen“ des Künstlers stehen das
Individuum, der Ort und die Identität, Exil, Migration und
Zugehörigkeit.
Neben den Werken von Tillers sind Werke des
australischen Künstlers Michael Nelson Jagamara zu sehen. Dieser
wurde 1946 in Pikilyi, einem abgelegenen Ort im australischen Northern
Territory, geboren. Er begann Anfang der 1980er Jahre in der
zentralaustralischen Gemeinde Papunya zu malen und gehörte zur zweiten
Welle der Western Desert Art. Die meisten seiner Werke beziehen sich auf
die Region um Mount Singleton und erzählen traditionelle Traumgeschichten
wie Yam, Possum, Känguru, Emu und Blitz. Bei dieser Ausstellung werden
auch Bilder der aboriginalen Künstler Emily Kame Kngwarreye (ca. 1910
– 1996), Peter Pijaju Skipper (ca. 1929 – 2007), Sue Elliott
(1953 – ca. 1999), Sam Tjapanangka (1950 – 2021) und des
Australiers Tim Johnson (geb. 1947) ausgestellt. |
Kultur im Schafstall: Boogielicious - Blues meets
Gospel |
 Kultur im Schafstall: Boogielicious -
Blues meets Gospel
|
Am Sonntag, den 10. Mai 2026
findet um 18 Uhr im Museum im Schafstall ein besonderes Programm mit
"Blues meets Gospel" statt.
Boogielicious mit Eeco Rijken
Rapp (Klavier und Gesang) und David Herzel (Schlagzeug und Perkussion)
widmen sich Gospels und Spirituals und deren musikalischen Wurzeln. Freuen
sie sich auf einen beschwingten und zugleich meditativen und bluesigen
Abend mit einer guten Prise Boogie Woogie, mit wahren Meistern ihres
Genres! Das Konzertprogramm ist überaus abwechslungsreich und reicht
vom klassischen Boogie Woogie, über erdigen Blues bis hin zum Rock' n
Roll, New Orleans- und Old Time Jazz - von Scott Joplin, über Fats Waller,
Abert Ammons bis hin zu Oscar Peterson.
Die Zuschauer erwartet ein
spannender und unterhaltsamer Abend, der quer durch die Anfänge der
Geschichte des Jazz führt. Merken Sie sich den Termin vor – wir
freuen uns auf Ihren Besuch.
Für diese Veranstaltung der Reihe
„Kultur im Schafstall“ können Sie Eintrittskarten zu 15 Euro
pro Person in Neuenstadt a. K. im Rathaus (Sport- und Kulturamt; Tel.:
07139 97-23; post@neuenstadt.de)
für die Abendkasse reservieren. Die Karten erhalten Sie an der Abendkasse
im Museum im Schafstall. |
Öffnungszeiten & Eintritt |
Öffnungszeiten: Mittwoch
und Sonntag, 10 bis 17 Uhr und nach telefonischer Absprache unter
07139/3924 Eintritt: 6,00 ? / ermäßigt 4,00
? Führungen (tel. Anmeldung erwünscht): jeden Sonntag um
11.00 Uhr: 4,- Euro zzgl. Eintritt Gruppenpreis für Sonderführungen:
90,- Euro zzgl. Eintritt |
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Museum im Schafstall Cleversulzbacher Straße 10 · 74196
Neuenstadt am Kocher Telefon: 07139 3924 · Telefax: 07139
9766 E-Mail
schreiben · Internet: www.museum-im-schafstall.de |
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