Mythen der Moderne
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25. Februar 2018 – 06. Mai 2018
Picasso | Miró | Chagall

Pablo Picasso
Bereits 1900 wurde Picassos erste Einzelausstellung gezeigt und es folgte anlässlich der Weltausstellung sein erster Besuch in Paris. In seinem Schaffen waren die weiteren Jahre gekennzeichnet von seiner „Blauen Periode“ (1901 bis 1905) mit Werken in Blau- und Grüntönen, voller Schwermut und Melancholie. 1905 begann seine „Rosa Periode“, in der meist heitere Zirkusmotive vorherrschten. Picassos Gemälde „Les Demoiselles d'Avignon“ aus dem Jahr 1907 gilt als Schlüsselbild der Klassischen Moderne. In den darauf folgenden Jahren begründete Picasso zusammen mit Georges Braque den Kubismus und damit den finalen Bruch zur Kunst des 19. Jahrhunderts. Dies zeigte sich auch 1937 in seinem monumentalen Gemälde „Guernica“. Picasso war immer offen für neue Techniken und Themen. Er experimentierte bei Collagen mit verschiedenen Materialien, schuf Lithografien und Keramiken. Sein Spätwerk in den 50er-Jahren war geprägt von stark vereinfachten Kurven und Linien. Sein Motiv der Taube, das er 1949 für ein Plakat des Weltfriedenskongresses entwarf, wurde zum Symbol für Freiheit und Frieden. Er war der erste lebende Künstler, dessen Gemälde ab 1971 im Louvre in Paris gezeigt wurden.

Joan Miró
Vom Werk des Bauhaus-Meisters Paul Klee beeinflusst, schuf Miró einen Kosmos voller traumhafter Jenseitswesen. 1919 besuchte Miró das erste Mal Paris, wo er sich mit Picasso anfreundete. Seine erste Pariser Einzelausstellung 1921 war jedoch kein Erfolg. In den folgenden Jahren bekam Miró Kontakt zu der späteren Gruppe von Surrealisten um André Breton. Es entstanden Arbeiten mit drolligen und burlesken Gestalten und Figuren, die neben den Arbeiten Dalís und Magrittes zu den bekanntesten und herausragenden Werken des Surrealismus gehören. 1934 begann er mit Pastellen auf Velourspapier seine „wilde“ Periode und nahm 1935 und 1938 an internationalen Surrealismus-Ausstellungen in New York und Paris teil. Die von ihm erfundenen Zeichen gleichen fantastischen Visionen, die einerseits eine heitere Naivität ausstrahlen und andererseits in ihrer archaischen Ausdruckskraft an uralte menschliche Symbole erinnern. Ab 1944 erfolgten erste Arbeiten mit Keramiken. Spätestens nach seinem ersten USA-Besuch im Jahr 1947 war Miró als internationaler Künstler anerkannt. 1956 zog er sich endgültig nach Palma de Mallorca zurück, wo er ab 1960 seinen großzügig-abstrakten Stil entwickelte, die „Peinture Nouvelle“. Wandkeramiken und Skulpturen wurden sein zweiter großer Schwerpunkt. Beispielsweise schuf er 1970 eine riesige Keramikinstallation am Flughafen Barcelona und 1978 mehrfarbige Monumentalskulpturen für die Pariser Esplanade de La Défense.

Marc Chagall
Chagall studierte zunächst an der Petersburger Akademie bevor es ihn 1910 nach Paris zog. Seine erste Einzelausstellung fand 1914 in der Galerie „Sturm“ in Berlin statt. 1915 heiratete er seine Frau Bella, die ihn zu den wohl schönsten und innigsten Bildern inspirierte: der Darstellung von verliebten Paaren. Nach Aufenthalten in Paris und den USA ließ sich der Künstler 1948 endgültig in Frankreich nieder.
Einem malerischen Stil fühlte sich Chagall nie verpflichtet. Er verarbeitete Erinnerungen an seine ländliche russische Heimat, Zirkusmotive und religiöse Elemente im Stil des Fauvismus. Seine mystische Symbolwelt hatte einen bedeutenden Einfluss auf deutsche Expressionisten. Zeitweilig übernahm Chagall kubistische Elemente und beeinflusste den Surrealismus in den zwanziger Jahren. Chagall war ein Meister der Lithografien. Zudem illustrierte er zahlreiche Bücher, schuf Bühnendekorationen, Decken- und Wandbilder und entwarf Glasfenster. Seine Werke beeindrucken mit starker Leuchtkraft und schaffen eine heitere poetische Welt.

Die Galerie Cameo Kunsthandel
Seit 15 Jahren ist Cameo Kunsthandel auf dem Kunstmarkt aktiv tätig. Die beiden Besitzer der Galerien in Heilbronn und Mannheim, Axel Schmidt und Matthias Malchow, sind jedoch schon seit über einem Vierteljahrhundert mit Original-Grafiken, Plastiken oder Gemälden zugange.
Das Portfolio der Galerie Cameo umfasst die klassische Moderne, beispielsweise Picasso, Chagall, Miró und Matisse. Ein weiterer großer Schwerpunkt bilden Pop-Art mit Warhol, Ramos, Lichtenstein, Indiana, Wesselmann oder Haring und Rizzi im Neo-Pop-Bereich. Weitere Künstler wie Uecker, Mack, Hundertwasser oder Wunderlich sind ebenfalls vertreten. Aktuell werden auch Werke von Udo Lindenberg oder Otto Waalkes angeboten. In den Galerieräumen werden ständig Ausstellungen namhafter Künstler gezeigt. Das Angebot beinhaltet exzellente Kunst wie Gemälde, Original-Grafiken, Skulpturen und Objekte, kombiniert mit einer seriösen und fairen Beratung. Cameo Kunsthandel überzeugt als kompetenter Partner, berät bei Wünschen und Entscheidungen, sucht weltweit nach den „Kunstträumen“ der Kunden und hilft auch bei Rahmungen, Restaurierungen und Finanzierungen im Businessbereich weiter.

Das Museum im Schafstall bedankt sich bei Cameo Kunsthandel für die Leihgabe der etwa 150 signierten Lithografien und Radierungen.


Öffnungszeiten

Mittwoch und Sonntag:
10:00-17:00 Uhr
und nach telefonischer Absprache unter 07139/3924
Geschlossen: 1. April 2018 (Ostersonntag)

Führungen (Anmeldung erwünscht):
jeden Sonntag um 11.00 Uhr:
4,00 Euro zzgl. Eintritt
Bei großer Nachfrage bieten wir zusätzlich eine Führung
um 12.30 Uhr an.

Gruppenpreis für Sonderführungen: 90,00 Euro zzgl. Eintritt

Eintrittspreise

5,00 Euro
Ermäßigt 3,00 Euro

Förderer & Partner

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Unter Verschluss (Sonderausstellung)

Das Museum im Schafstall in Neuenstadt a. K. zeigt zeitgleich zu dieser Ausstellung die Sonderausstellung UNTER VERSCHLUSS mit 14 Truhen und Tresoren aus dem 17. bis 19. Jahrhundert.
Der Eintrittspreis beinhaltet den Zugang zu beiden Ausstellungen.
Weitere Infos zur Ausstellung finden Sie hier.

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Barocktresor 1680ZoomMöbeltresor 1840ZoomNorditalienischer Nietentresor aus dem 19. JahrhundertZoom

Joan MiròZoomJoan Mirò

Joan MiróZoomJoan Miró

Marc ChagallZoomMarc Chagall

Pablo PicassoZoomPablo Picasso