REINE FORM

06. Juni 2021 – 11. Juli 2021
Der Künstler Janusz Jutrzenka Trzebiatowski, 1936 in Chojnice (Könitz) geboren, gehört zu den anerkanntesten und erfolgreichsten Künstlern Polens und zu den Hauptvertretern der polnischen Avantgarde.

Seine Werke sind in über 90 Museen und Sammlungen weltweit vertreten, beispielsweise dem British Museum, der Ermitage, dem Ogaki Poster Museum in Japan, dem Museum of Modern Art in Shanghai, dem Kunstmuseum des Vatikans sowie in namhaften deutschen Sammlungen. Sein Ansehen in Polen ist nicht nur den zahlreichen Auszeichnungen und Awards zu entnehmen. Vielmehr ist er der einzige polnische Künstler mit einem eigenen Museum in seiner Geburtsstadt Chojnice, der "Janusz Trzebiatowski Galerie"; sogar ein weiteres Museum in Siennica Rózana ist in Planung. Er ist Absolvent der Kunstakademie in Kraków (Krakau), lebt und arbeitet hier seit 1954. Schon allein diesen beeindruckenden Daten ist die enorme Schaffenskraft des Künstlers abzulesen. Dabei ist zu beachten, dass Janusz Trzebiatowski nicht allein der Malerei verpflichtet ist. Sein Oeuvre umfasst ebenso Bildhauerei, Plakatkunst, die Gestaltung von Kunstmedaillen sowie architektonische und szenografische Entwürfe. Sogar Gedichte und philosophische Texte gehören mit zu seinem künstlerischen Repertoire.

Das "Museum im Schafstall", Neuenstadt, präsentiert in einer 150 Arbeiten umfassenden Schau Trzebiatowski erstmalig in Deutschland. Die Ausstellung widmet sich allein der Malerei des Künstlers. Es werden vor allem seine zyklischen Arbeiten aus den 1990er Jahren bis in die jüngste Vergangenheit gezeigt. Mit der Auswahl der Themen-Serien "Kathedrale", "Räume", "Vögel", "Wolken", "Wasser" und "weiblicher Akt" wird das Interesse des Künstlers an Architektur, Landschaft und der menschlichen Gestalt beispielhaft dargeboten. Seine Malerei zeichnet sich durch intensive und reduzierte Farbigkeit mit monumentaler Wirkung aus. Fast imperial muten der Wechsel von Gold und Rot, Türkis, Gelb, Blau an. Es ist vor allem die überwältigende Farbigkeit, die den Blick einsaugt und auf sich bannt. Dabei ist Trzebiatowski ein strenger Formalist. Seine Figuren bewegen sich auf dem schmalen Grad zwischen Figuration und Gegenstandslosigkeit. Sie fließen und durchdringen sich, spiegeln sich, mal geometrisch streng, mal in flammendem Rocaille. Auch die wirbelnde Dynamik der ineinanderfließenden Formen ist von mesmerisierender Qualität. Dieses Spiel der Farben und Formen hat eine wesentlich poetisch-erzählerische Komponente. Seine Formen erzählen heroische Mythen, seine Farben statten sie mit den dazugehörigen Emotionen aus.

INFOS ZUM CORONA-VIRUS

Wir freuen uns, das Museum im Schafstall vom 6. Juni 2021 bis 11. Juli 2021 für Sie zu öffnen.

Aufgrund der Corona-Pandemie haben auch wir einige neue Regeln aufgestellt, um die Hygiene- und Abstandsvorgaben umzusetzen.

Folgende Regelungen gelten bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50:

  • Die Besucheranzahl muss nicht beschränkt werden.
  • Termine müssen nicht vereinbart werden.
  • Es gilt keine Testpflicht mehr.

Weiterhin gilt jedoch:

  • Der Eintritt ist nur mit Maske (medizinische Maske oder FFP2-Atemschutz) gestattet.
  • Der Mindestabstand von 1,5 m zwischen Besucher/-innen oder Besucher/-innen und Mitarbeiter/-innen ist zu beachten.


Öffnungszeiten

Sonntags 10.00 – 17.00 Uhr
und nach telefonischer Absprache unter 07139/3924

Eintrittspreise

5,00 Euro
Ermäßigt 3,00 Euro

Förderer & Partner

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